Schlechte Berichterstattung zum RockHard

•02/06/2009 • 3 Kommentare

Wie versprochen geht es heute um die schlechte Berichterstattung zum RockHard-Festival. Im Grunde sollte es mir völlig egal sein, wer was schreibt, denn ich war ja vor Ort und ich gehöre auch nicht zum RockHard-Team. Da aber scheinbar reine „Content“ generierende Berichterstattung derzeit zum guten Ton gehört und ich das nicht mag, möchte ich mich dazu äußern.

Meine Kritik bezieht sich auf das Live-Blog, das von Westropolis bzw. DerWesten ins Netz gestellt wurde. Gefunden habe ich das Blog, nachdem ich am Freitag selber kurzzeitig auf die Idee kam, dass ein Live-Blog oder Twitter vom RockHard-Festival doch ganz spaßig wäre für Leute ohne Karte, die zu weit weg wohnen oder die arbeiten müssen. Ich habe mir vorgestellt, dass man über den Tag verteilt kleine Infohäppchen ins Netz speist, die diese Leute, also vorwiegend Metaler, interessieren könnten. Mir fehlen derzeit das technische Equipment und das nötige Kleingeld für ausführliches mobiles Internetsurfen, sonst hätte ich es vielleicht probiert. Beispiele wie ich mir die Berichterstattung gedacht habe sind:

„D-A-D warten mit riesigem Bühnenbild, das bereits während Bullet noch spielen aufgebaut werden muss und gefühlten drölftausend Bässen auf“

„Skandal: UFO spielen kein Doctor Doctor“

„Wie zu erwarten tobt die Menge bei ‚Hall Of The Mountain King’“.

Das Westropolis Live-Blog liest sich dagegen eher: „Oh, die Band spielt gerade ein tolles Lied und der Typ vor mir schläft dabei.“

Selber nachzulesen für jeden Tag hier: Freitag; Samstag; Sonntag

Ich möchte meine Kritik gerne weiter konkretisieren. Die Live-Blogs wurden jeweils auf den Abend und die Akkulaufzeit eines Laptops beschränkt. Dabei rausgekommen ist zumeist die subjektive Beschreibung der Erlebnisse der Autorin während eines Headliners. Sonntags beschränkt sich das Live-Blog gar auf das Bloggen während der Karaoke Show. Kein Wort zum genialen Circlepit während Sacred Reich oder dem Aufbau des Adlers von SAXON. Ganz abgesehen von dem abermals gelungenen Auftritt.

Einige Aussagen innerhalb des Blogs lassen zudem die Vermutung aufkommen, dass die gute Frau vorher nur sehr rudimentär mit Metal in Berührung kam. Mein erster Klick fällt auf ihr Profil bei DerWesten. Leider stellt sich heraus, dass die Autorin völlig Profillos ist ihr Profil nicht weiter ausgefüllt hat. Weitere Recherche scheint meine Vermutung bezüglich der Musikerfahrung durchaus zu bestätigen.

Während ihres Interviews mit Holger Stratmann wird auch klar, dass ihre Recherche nicht allzu weit in die Vergangenheit des RockHard-Festivals reicht.

Ich möchte an dieser Stelle feststellen, dass es mir nicht daran gelegen ist die Autorin des Beitrages zu denunzieren, sondern eine augenscheinliche Fehlentscheidung bei DerWesten in Frage zu stellen.

Die ausführlichen Beiträge zu den einzelnen Tagen, die zusammen mit ihrem Kollegen und Fotografen entstanden sind, sprechen durchaus eine andere Sprache. Die Beiträge sind zwar, meiner Meinung nach, auch verbesserungswürdig, aber ich schreibe hier ja auch nicht auf Presseniveau. Wobei ich es von gelernten Journalisten erwarten würde. Das Profil des Kollegen ist übrigens reichhaltiger gefüllt, gibt auf Anhieb aber auch keine Ausführung der musikalischen Ausrichtung.

Der Fairness halber finden sich die Berichte zu jedem Tag hier: Freitag; Samstag; Sonntag

Mein Fazit zum Live-Blog: Eine gute Idee, die aber schlecht umgesetzt wurde. Demnächst bitte mehr und besseren Inhalt. Ich empfehle der Autorin dringend Nachhilfestunden bei ihren Freunden für das nächste Festival.

Subjektiv auf Westropolis gebloggt habe ich übrigens auch schon, dafür muss man kein Journalist sein. Hier der Beweis

Edit: Am 10. Juni 2009 letzten Satz entfernt und durch Link ersetzt.

Das RockHard-Festival 2009 in wenigen Worten – ein subjektiver Bericht

•01/06/2009 • Kommentar schreiben

Festival, Musik, Bier, viel Spaß, schlechte Berichterstattung und angetrunkene Leute, die keinen Spaß verstehen. Das sind wohl die passenden Tags um mein RockHard-Festival 2009 sehr kurz zu beschreiben. Ein paar mehr Worte möchte ich dann doch noch verlieren.

Freitag kurz nach 14 Uhr, wir haben unsere Bändchen und kommen ohne Probleme, nett von den Securitys begrüßt, auf das Gelände. Ich bin jedesmal wieder begeistert, denn ich schleppe ‚nen halben Hausstand mit. Wenn man nicht vor Ort zeltet muss man halt alles im Rucksack haben, wird ja kalt abends (und geizig bin ich außerdem, daher ist auch noch ein vollwertiges Picknick dabei). Im Amphitheater suchen wir uns einen schönen Platz auf den Rängen und warten auf das Bespaßungsprogramm.

Der Opener Witchburner überzeugt sofort. Angel Witch sind klasse, auch wenn ihr Frontmann lange Zeit verschwunden war. Dann die erste Enttäuschung Destroyer 666 klingen nach dem was ihr Name erahnen lässt: Der Opener eines Underground-Festivals. Ich habe mir keine Notizen gemacht und will auch gar nicht im Detail auf die Bands eingehen, aber ich habe einen spitzen Festivalauftakt und dann plätschert mir gelangweilt vorgetragener Hinterhof-Black-Trash entgegen, da bin ich vom RockHard besseres gewöhnt. Dafür sorgten danach Prong für Stimmung im Amphitheater. Die Band ist mein persönlicher Festivalnewcomer (kannte die Band bis dahin nicht). Jag Panzer ließen mich weiter hoffen nachdem sie als DIE Powermetal-Band angekündigt wurden. Irgendwie kam bei mir und meinen Kollegen die Stimmung nicht an. Abschluss des Tages: Opeth. Ich kannte diese Band auch nur vom Hörensagen. Sie hat mich nicht aus den Schuhen gehauen, aber es war ganz cool interessant was ich da zu hören bekam. Der Auftritt erinnert mich trotzdem Stellanweise an ‚nen ARTE-Themenabend auf Drogen. Sehr langgezogene harmonisch melodiöse Death Stücke. Death? Ja, das hat wer behauptet. Die Gitarren sind auch Stellenweise schön hart. Trotzdem kam das ganze eher einem Jazzmatinee gleich. Uh, ich mach mir grad keine Freunde, daher schnell zum nächsten Tag…

Moment, eins noch. So als Ingenieur mag ich Diagramme, daher hab ich welche zu jedem Tag gemacht um meine persönliche Spaßfaktorkurve anzuzeigen. Die Skala reicht von 1 – 10. 0 bedeutet nicht gesehen.

Auf zum Samstag. Evocation habe ich verpasst. Grand Magus konnte man gut hören. Audrey Horne machten dann schon wieder Spaß. Bei Hail of Bullets war ich weit weg vom Gelände um was zu Essen. Dragonforce waren nicht unbedingt gut, aber es hat einfach Spaß gemacht ihnen zuzusehen. Ich mag Powermetal, wenn allerdings alles nach dem selben Stück klingt hört’s auf. Die Bandmitglieder sind aber so über die Bühne gestürmt und haben Posen gemacht, man musste sie einfach mögen. Bei Trough the Fire and Flames stand dann auch nach Aufforderung durch den Frontmann das ganze Theater und hat mitgeklatsch, -sungen und –moscht. Forbidden brachten mitreißenden Trash. Jon Oliva hat fast nur Savatage Songs gespielt. Ich kann damit nicht so viel anfangen, daher fehlen die Begeisterungspunkte, aber Klasse war es allemal. Die Children of Bodom Hate Crew haben den Abend dann Spitzenmäßig ausklingen lassen. Für mich die beste und mitreißendste Band des Festivals.

So, der letzte Tag des Festivals. Es war lang und heiß und angefüllt mit tollen Bands. Tracedawn und Firewind brachten den Tag in Schwung. Erster Höhepunkt war der Hardrock von Bullet. Disneyland After Dark oder kurz D-A-D überzeugten wieder mehr durch Show denn durch die Songs, aber mitreißend war es allemal. Ich weiß nicht ob es an meinem Kreislauf und der Sonne lag, jedenfalls haben Heathen keinen guten Eindruck bei mir hinterlassen. Ich war lieber unterwegs und hab nicht viel mitbekommen. Außerdem empfand ich die Band als übermäßig Laut (und ich trage schon Gehörschutz). UFO brachten auch nicht wirklich Spaß. Technisch einwandfrei wurde das Set doch etwas emotionslos gespielt. Zudem wurden einige Kracher wie Doctor Doctor nicht gespielt. Eigentlich ein Unding. Sacred Reich holte den Spaßfaktor mit knüppelndem Trash wieder raus. Den Circlepit (samt Inselbildung) zu beobachten war eine reine Freude. Die Karaoke war nur noch geil spaßig. Die Coverband Rokken spielte und zuvor angemeldete Besucher sangen. So gab es Back to Black von ACDC zu hören. Dann den Painkiller vorgetragen von der uns bekannten kreische Kathi. Der Auftritt war nicht schön, aber selten. Auch hier stimmte die Show. Das Sahnehäubchen war Fear of the Dark. Das Amphitheater machte mit als hätte Iron Maiden auf der Bühne gestanden, klasse! Spaßfaktor wirklich ganz weit oben. Saxon, nicht ganz mein Fall, aber dafür inkl. der Princess of the Night erreicht daher nur neun Punkte. Ein gelungener Abschluss für ein unerwartet gutes Festival.

Die schlechte Berichterstattung bekommt morgen einen eigenen Eintrag, habe ich soeben beschlossen.

Auf die angetrunken Person bin ich am Samstag getroffen. Vor’m Festivalgelände standen noch ein paar Kollegen ohne Karte, mit denen wir uns unterhalten haben. Außerdem standen ein paar Leute da rum, die man halt aus der Kneipe kennt, aber eigentlich lieber nix mit ihnen zu tun hat. Hauptgrund ist eine gewisse politische Orientierung. Jedenfalls verstand eine dieser Personen, die sich grade bei uns unterhielt, einen einfachen Grundschulhofwitz nicht richtig oder wollte einfach nur Streit anfangen nahm ihn zu persönlich. Zack wurde ich zu Boden geschubst (Glücklicherweise nicht mehr). In dem Moment hat mir sofort der Rest unserer Gruppe Schutz geboten.

Vielen Dank an dieser Stelle nochmal an die Leute, die sofort für mich zur Stelle waren.

Ich versteh nicht wie man wegen einer Kleinigkeit so ausrasten kann? Die Ärzte hatten in ihrem Schrei nach Liebe wohl recht! Die Geschichte hat nicht direkt mit dem Festival zu tun, sie könnte überall anders stattfinden, daher möchte ich sie anmerken. Wortwitze werde ich in der Nähe von bildungsresistenten Leuten demnächst unterlassen. Es ist wirklich traurig. Diese Leute sind es, die nicht nur die Metalszene, sondern ganz Deutschland in Verruf bringen. Es war wohl angeblich auch nicht der erste Vorfall.

Zum Glück bleibt es die Ausnahme, denn das RockHard-Festival und die Besucher wurden mehrfach von den Bands gelobt. Die Stimmung, die Möglichkeit ausgelassen zu feiern und der Umgang der Metalheadz untereinander wurden, grade von amerikanischen Bands, immer wieder thematisiert.

Somit schließe ich mich dem allgemeinem Meinungsbild an, das RockHard-Festival war wieder spitzenmäßig! Wenn es sich einrichten lässt, bin ich gerne nächstes Jahr wieder dabei.

RockHard Festival 2009

•28/05/2009 • Kommentar schreiben

So, ab Morgen Nachmittag ist es wieder soweit. Das Amphitheater in Gelsenkirchen mutiert für die nächsten drei Tage zum Wahlfahrtsort für Metaler, Hardrocker und alles was ähnliche Musik hört.

Ich werde auch dort sein. Deshalb wird es hier die nächsten Tage wohl jede Menge zu schreiben kein Update geben.

Eine Frage der Wahl – Europawahl

•27/05/2009 • Kommentar schreiben

Mit den anstehenden Wahlen tue ich mich besonders schwer. Schon lange habe ich das Gefühl, die sechs großen Parteien vertreten nicht meine Interessen. Zudem scheinen sowieso alle das Gleiche zu sagen. Selbst die beiden „sozialistischen“ Parteien, wollen zunächst den Kapitalismus die Banken und erst dann die freie Marktwirtschaft den Arbeiter retten.

An dieser Stelle werde ich keine Werbung für eine Partei machen. Ich kann allerdings nur allen empfehlen sich über die 32 zur Wahl stehenden Parteien und politischen Vereinigungen zu informieren. Die Bundeszentrale für politische Bildung hat, zu diesem Zwecke, auf ihrem Internetauftritt alle Wahlteilnehmer gelistet. Es gibt Infos zu den Parteien und natürlich die Links auf deren Internetauftritten. Es lohnt sich dort vorbei zu schauen.

An dieser Stelle kann ich nur jedem Leser empfehlen: „Geh zur Wahl und wähl’!“.

Natürlich gültig Wählen! Denn auch wenn die kleinen Parteien jeweils nur wenige Sitze bekommen, so können diese kleinen Fraktionen eine starke Opposition bilden. Die Wahl zum Europaparlament findet am 07. Juni 2009 statt.

„Weltuntergangseinkauf“ oder „Hilfe, ich brauche an einem Feiertag mehr Lebensmittel als am Sonntag“

•24/05/2009 • Kommentar schreiben

Am letzen Donnerstag war ja bekanntermaßen ein Feiertag. Christi Himmelfahrt um genau zu sein. Da ich an diesem Tag etwas warmes Essen wollte, musste ich noch Zutaten einkaufen. Ich bin also zu einem bekannten Discounter gefahren und siehe da, die halbe Stadt hatte die gleiche Idee.

Wir haben also einen bekannten Discounter am späten Nachmittag, in dem es voller Menschen wuselt. Die Regale sprachen Bände. Es muss den ganzen Tag bereits so voll gewesen sein. Die Kühltruhen waren geplündert, die Kühlregale ebenfalls. Von den Angeboten war so gut wie Nichts mehr erhältlich. Man hätte tatsächlich das Gefühl bekommen können jemand hat den Weltuntergang vorhergesagt…

KÖNNTE, denn bei einer solchen Ankündigung wären die Leute wohl nicht ganz so ruhig gewesen. Die größte Dramatik erlebte ich an einer Kühltruhe. „Wir nehmen die Fackeln hier zum Grillen.“ – „Ich mag aber keine Fackeln.“ – „Sonst ist aber nichts mehr da.“.

Konsequenz des Ganzen für mich. Zwei Teile nicht bekommen, ab zum nächsten Discounter. Dieser auch überfüllt, aber wenigstens besser auf Krisenzeiten vorbereitet. Jedenfalls wurden die Regale sogar gerade nachgefüllt. Eine Kunde vermisste einen Salat, aber dieser war wegen eines Produktwechsels nicht verfügbar. Diese Probleme hätte der andere Discounter wohl auch gerne.

Nun war ich am Samstag nach dem Feiertag unterwegs. Einige Vorräte mussten für Sonntag aufgefüllt werden. Es war wieder etwas späterer Nachmittag und ich habe mich auf das Schlimmste vorbereitet. Schließlich stand uns ja abermals ein (1) Tag mit geschlossenen Läden bevor! Gegen den Mittwoch gemessen war der Laden leer. Es war wirklich nichts los.

Was treibt Menschen dazu vor Feiertagen die Regale leer zu kaufen, aber an normalen Wochenenden nicht? Wollten wirklich Alle für vier Tage Vorräte einkaufen, um sich ein langes Wochenende zu machen? Ich verstehe es nicht! Zum Glück komm’ ich nicht in Versuchung diesen Samstag einkaufen zu gehen. Es steht nämlich Pfingsten vor der Tür. Und während die Welt in Untergangsstimmung die Discounter leer kauft, werde ich den Klängen einiger Metalbands beim RockHard-Festival lauschen.

Die Entstehung der Wirtschaftskrise erklärt am Beispiel Lagerfeuer!

•24/03/2009 • Kommentar schreiben

Letzten Freitag konnte ich förmlich zusehen wie die Wirtschaftkrise entstanden ist. OK, nicht direkt die Krise, aber es muss ähnlich gewesen sein.

Man nehme: Einen Studenten der Wirtschaftswissenschaften (WiWi), einen Studenten der Ingenieurswissenschaften (Ingenieur) und den Wunsch ein Lagerfeuer bei einer Grillparty zu entfachen.

Der genaue Beginn ist mir leider unbekannt, sicher ist allerdings, der WiWi entzündet das Feuer in einer Feuerstelle, in der noch nasses Holz liegt. Das erste Holzbrikett glüht so vor sich hin. Dem WiWi wird’s zu bunt, der Ingenieur übernimmt das Zündeln und die ersten Flammen entstehen. Der Ingenieur beschließt, dass die übrigen Holzbriketts ebenfalls zu Feucht sind und versucht diese am Lagerfeuer zu trocknen. Ab hier stand ich dann als Augenzeuge dabei. Der WiWi kommt wieder zum Feuer und meint „Nun wirf schon die Briketts rein!“. Kurze Erklärung, dass diese zu Feucht sind. „Ach, quatsch. Gib her.“ Zack landet ein ganzes Brikett im Feuer. Der WiWi verpieselt sich wieder. Das Feuer wird zusehends kleiner.
Der Ingenieur schafft es unter vollem Einsatz das Feuer wieder auf alte Größe zu bringen. Nun kommt wieder der WiWi. Er fragt warum das andere Brikett noch nicht im Feuer ist. Kurze Erklärung, dass das Feuer bis vor kurzem fast aus war. „Ach, quatsch. Das Brennt doch, gib das andere Brikett her.“. Kurze Erklärung, dass es nicht sein Verdienst ist und die letzte Aktion fast das Feuer gekillt hätte. Bestätigung dieser Aussage von mehreren Seiten. „Das will ich sehen.“ War‘s gesprochen und prompt landete das nächste Brikett im Lagerfeuer. Diesmal blieb der WiWi beim Feuer und konnte mit eigenen Augen das Feuer runter brennen sehen.

Was hat das mit der Wirtschaftskrise zu tun? Nun ja, wenn man sich den WiWi als Banken, Politiker und Manager vorstellt und den Ingenieur als Arbeitnehmer sieht, dann lässt es sich übertragen. Die Manager haben eine „tolle Idee“, die von den Arbeitern gut ausgeführt wird. Den Managern geht es nicht schnell genug, darum treffen sie Maßnahmen. Von den Maßnahmen wird ihnen abgeraten, aber da sie nicht hören wollen, werden diese trotzdem angesetzt. So müssen die Arbeiter das auch noch ausbaden. Wenn dann alles schön läuft sehen die Manager, dass ihre Maßnahme Früchte getragen hat, also wird diese wiederholt. Die Arbeiter, die für alles zuständig sind geben direkt Warnungen aus, aber die will wieder niemand hören. Wenn die Manager dann dabei zusehen, wie alles wieder abwärts geht, da merken sie, dass wohl doch etwas falsch gelaufen ist.

Unser Feuer wurde danach noch einmal gerettet. Hoffen wir, dass wir das mit der Wirtschaft auch schaffen!

Tarzan die Musicalumsetzung

•23/03/2009 • Kommentar schreiben

Vor einer Woche war ich im Musical zu Disney’s Tarzan.

Nun wie soll ich sagen? Optisch sehr stark umgesetzt. Klasse Bühnenbilder und wie die Darsteller über den Zuschauern herschwingen. Fantastisch!

Aber: Die Lieder sind fast alle dem Zeichentrickfilm entnommen. Dennoch fehlt etwas. Am stärksten ist mein Gefühl, dass einige wichtige Elemente eines Musicals fehlen oder zumindest untergehen. Dies sind ein, im Ohr bleibendes, Abschlusslied und (wer hätte gedacht, dass ICHsowas sage) ein ordentliches Liebesduett. Nicht falsch verstehen, es gibt ein Duett, aber von Disney hätte ich mehr Herzschmerz erwartet. Zudem ist die Story gekürzt worden. Es ist zwar nicht verwerflich die Story anzupassen, aber es gehen einfach Elemente verloren, die man aus dem Film kennt. Um der Gefahr des Spoilerns zu entgehen unterlasse ich hier allerdings genauere Angaben.

Fazit: Nice to See! Es war wirklich sehr Bildgewaltig, aber für einen zweiten Besuch fehlt der Reiz. Ich bleibe beim Zeichentrickfilm und dessen Soundtrack von Phil Collins.

Seid gegrüßt!

•22/03/2009 • Kommentar schreiben

So, das ist es also. Mein erstes eigenes Blog.

Wie komme ich dazu ein Blog zu erstellen? Durch das Lesen anderer Blogs. Es fasziniert mich die eigenen Gedanken mit anderen Leuten zu teilen und sich auszutauschen. Zuvor basaß ich eine Website auf der ich über besuchte Konzerte, Festivals oder Märkte berichtet habe. Ich sehe in einem Blog die Möglichkeit solche Berichte leichter zu veröffentlichen. Zudem erspart mir das einrichten bei wordpress.com das Hosting einer ganzen Website.

Ein genaues Ziel habe ich mir nicht gesteckt. Ich werde von Zeit zu Zeit etwas veröffentlichen und mich hoffentlich nicht nur auf die alten Schwerpunkte beziehen.

Ich wünsche viel Spaß beim Lesen.